Tarifvertrag groß und außenhandel verdi

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, kurz Verdi genannt und den Namen “ver.di” schreibt, ist eine deutsche Gewerkschaft mit Sitz in Berlin. Sie wurde im Jahr 2001 durch den Zusammenschluss von fünf Einzelgewerkschaften gegründet und ist Mitglied des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Mit rund zwei Millionen Mitgliedern ist Verdi nach der IG Metall die zweitgrößte deutsche Gewerkschaft.[1] Sie beschäftigt derzeit rund 3000 Mitarbeiter in Deutschland und verfügt über ein Jahreseinkommen von rund 454 Millionen Euro aus Mitgliedsbeiträgen. [2] Die Gewerkschaft gliedert sich in 10 Bundesländer und 13 Abteilungen und wird von einem Bundesvorstand mit 14 Mitgliedern geführt. Frank Bsirske ist seit seiner Gründung bis September 2019 Vorsitzender von Verdi. B. Doppelzugehörigkeit: Vereinbarungen gelten nur für Arbeitnehmer, die Mitglied einer unterzeichnenden Gewerkschaft sind, die in einem unternehmenden Mitglied eines unterzeichnenden Arbeitgeberverbandes tätig sind. Tarifverhandlungen führen in der Regel zu einem schriftlichen Dokument (Kollektivvertrag), das für eine festgelegte Zeit für beide Seiten verbindlich ist. Die beschreibung der Funktionsweise der Tarifverhandlungssysteme in der OECD und in den Beitrittsländern, die in diesem Kapitel vorgestellt wird, stützt sich hauptsächlich auf Informationen aus den Antworten auf die detaillierten politischen Fragebögen, die 2016 an Arbeitsministerien, Arbeitgeberorganisationen und Gewerkschaften geschickt wurden. Die in den Fragebögen (und damit auch im sonst genannten Kapitel) genannten Informationen stellen die Situation im Dezember 2015 dar. Der Schwerpunkt liegt auf tariflichen Tarifpraktiken in der Privatwirtschaft. Bei den institutionellen Unterschieden zwischen den Sektoren konzentrieren sich die Antworten auf das, was in der Vereinbarung gilt, die für das verarbeitende Gewerbe gilt (bei Unterschieden innerhalb des verarbeitenden Gewerbes, bei den Metallarbeitern).

Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich die Informationen im Kapitel auf die gesamte Wirtschaft, auch wenn die tatsächliche Anwendung und Verwendung bestimmter Instrumente von Sektor zu Sektor unterschiedlich sein kann. Der an die Arbeitsministerien gerichtete Fragebogen konzentrierte sich auf: i) die Architektur der Tarifverhandlungen (z. B. Verhandlungsstruktur, Hierarchie zwischen den Ebenen, Lohnkoordinierung, Anwendung von Verlängerungen, Ausnahmeregelungen, Laufzeit der Vereinbarungen usw.); ii) Arbeitsbeziehungen auf betrieblicher Ebene (z. B. Präsenz und Rolle von Betriebsräten und anderen Formen der Arbeitnehmervertretung am Arbeitsplatz, Regeln für die Tätigkeit der Gewerkschaften auf betrieblicher Ebene); iii) die Themen, die gegenstandsgebunden sind (z. B. ob und wo Löhne, Einstellungs- und Entlassungsvorschriften, Arbeitsschutz, Arbeitszeit durch Tarifverhandlungen festgelegt werden und wenn Tarifverträge auch die Ausbildung und/oder Arbeitslosenversicherung abdecken); iv) Tarifverhandlungen und nicht-regelmäßige Arbeitsformen (wenn und wie Sozialpartner und Tarifverhandlungen auch flexible Arbeitsformen umfassen); und v) die jüngsten Änderungen (falls vorhanden) in den Tarifverhandlungen. Die an die Sozialpartner gerichteten Fragebögen sollten die von den Arbeitsministerien bereitgestellten Informationen ergänzen und konzentrierten sich auf: i) die Akteure der Tarifverhandlungen (z.

B. Funktionieren und Mitgliedschaft in Arbeitgeberorganisationen und Gewerkschaften); ii) die Themen der Tarifverhandlungen (wie bei den Arbeitsministerien); iii) die Qualität der Arbeitsbeziehungen; iv) Tarifverhandlungen und flexible Arbeitsformen (wie bei den Arbeitsministerien); und v) die jüngsten Änderungen in den Tarifverhandlungen. Alle OECD- und Beitrittsländer haben den Fragebogen ausgefüllt. Kanada hat detaillierte Antworten für die Bundesebene und die vier größten Provinzen (Alberta, British Columbia, Ontario und Québec) geschickt. Die über die politischen Fragebögen gesammelten Informationen wurden ergänzt und mit vorhandenen Datenquellen (insbesondere unter Verwendung von Daten von ICTWSS, Eurofound, Europäischer Kommission, IAO und verschiedenen Erhebungen und Verwaltungsdaten auf individueller und unternehmensbezogener Ebene) und der einschlägigen Forschungsliteratur abgeglichen.